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Sylke Wilde
Sylke Wilde
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André Günther
Dr. André Günther
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Zentrum des Schienenfahrzeugbaus -
mit Tradition in die Zukunft

Die Lausitz gehört zu den Top-3-Zentren des Schienenfahrzeugbaus in Deutschland. Die beiden Werke von Bombardier Transportation in Bautzen und Görlitz sowie der zum slowakischen Tatravagónka-Konzern gehörende Waggonbau Niesky sind die Herzen des Schienenfahrzeugbaus in der Lausitz.

Als Zentren für die Fertigung von Rohbauten und Komponenten, für die Endmontage von Fern-, Regionalzügen und Straßenbahnen sowie als Hersteller von Güterwaggons für Spezialanwendungen decken diese 3 Standorte ein breites Spektrum der Branche ab. Ringsum haben sich eine Vielzahl von innovativen Zulieferern wie Lausitz Elaste oder Lakowa und Dienstleister wie z. B. Cideon Engineering angesiedelt, die von der Nähe zu den Werken und zu Forschungseinrichtungen wie der TU Dresden profitieren.

Innovative Antriebstechniken

Im Cottbuser Fahrzeuginstandhaltungswerk der Deutschen Bahn wird die schienengebundene Mobilität der Zukunft umgesetzt: Im Bahnwerk werden künftig alle Dieselloks der Deutschen Bahn auf Hybrid-Betrieb umgerüstet. Im Vorfeld wurde das Bahnwerk dabei durch Fördermittel des Landes Brandenburg bei der ersten prototypischen Umrüstung einer Lok im Rahmen des Projektes „HELMS (Hybrid ELectro-Mechanical Shunter)“ unterstützt. Das bisherige dieselhydraulische Antriebskonzept der Diesellok wurde dabei durch einen elektromechanischen Hybridantrieb ersetzt und somit ein zukunftssicheres Energiemanagementsystem etabliert. Außerdem will die Deutsche Bahn in Cottbus die ICE-Flotte warten und Forschungsaktivitäten für den ganzen Konzern bündeln. 

Ferner ist seit Kurzem in Cottbus das klimagerechte Mobilitätsverkehrszentrum in Betrieb. Rund um den Hauptbahnhof der Stadt wurden insgesamt rund 50 Millionen Euro für den Aufbau eines völlig neuen Verkehrsknotens investiert.