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Birgit Kunkel
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
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Ines Nebelung
Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
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Hohe Freizeitqualität

Für die Lebensqualität hat die Region viel getan: Investitionen in Infrastruktur, Sanierung historischer Innenstädte wie der von Bautzen, Görlitz, Lübbenau/Spreewald, Senftenberg und Hoyerswerda. Krankenhäuser, Schwimmbäder und Berufsschulzentren wurden neu gebaut. Eine abwechslungsreiche Theaterlandschaft sowie zahlreiche Museen prägen die Kultur in der Region. Und wen es mal in die Großstadt zieht: Leipzig, Dresden und Berlin liegen nur eine gute Autostunde entfernt. Was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht, so bietet die Lausitz sehr gute Chancen: Das Angebot ganztägiger Kinderbetreuung liegt mit 95,5 % der unter Fünfjährigen höher als im deutschen Durchschnitt. Und für Grundschulkinder gibt es ausreichend Hortplätze für die Betreuung nach Schulschluss.

Touristenmagnet

Die Lausitz punktet aber nicht nur mit familienfreundlichen Rahmenbedingungen: Für die Tourismuswirtschaft sind die Voraussetzungen in der Region gleichfalls denkbar günstig. Größter Besuchermagnet bleibt der Spreewald, ein einzigartiges Wasserlabyrinth: Die Flusslandschaft mit einem Netz aus fast 1.000 Kilometern Wasserwegen. Eine Region mit Tradition, in der man Ursprünglichkeit im besten Sinne entdecken kann - mit dem Rad, Kanu und im typischen Spreewaldkahn. Die Menschen im Spreewald sind stolz auf ihre regionalen Produkte aus Handwerk und die Mystik dieses Landstriches geht auch zurück auf seine Sagenwelt, die Kultur der Sorben und Wenden.

Weite Wälder, Streuobstwiesen und purpur blühende Heide zeichnet die Natur der Region an der Schwarzen Elster aus, die im historischen Grenzgebiet zwischen Preußen und Sachsen einen besonderen Teil der Brandenburger Kulturgeschichte präsentiert. Hier kann man auf den Spuren der Zisterziensermönche wandern oder die Landschaft bei einer Radtour erkunden. Mit dem „liegenden Eiffelturm“, dem Besucherbergwerk F60, steht hier das wohl bekannteste Zeugnis der Industriekultur in der Region.

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Angeln, Baden oder Surfen
Geopark 5921

Vom Bergmann zum Seemann: Seit Mitte des 19. Jahrhunderts haben Bergbau und Kohleproduktion die Lausitz geprägt und der Region ein industrielles Gesicht gegeben. Wo sich früher gigantische Bagger durchs Erdreich wühlten, stechen heute Urlauber in See, gehen angeln, baden oder surfen.

Lausitzer Seenland
Boote auf der Dahme in Dolgenbrodt

Im Lausitzer Seenland kann man einen Landschaftswandel erleben, der spektakulärer kaum sein könnte. Zwischen Berlin und Dresden entsteht Europas größtes künstliches Wasserrevier mit mehr als 20 Seen, die durch schiffbare Kanäle miteinander verbunden werden. Marinas, Hotels, Ferienparks und schwimmende Ferienhäuser machen die Urlaubsregion perfekt.

Und die Industriekultur kann man auf der Energie-Route Lausitz erkunden – gerne auch mit dem Fahrrad auf der Niederlausitzer Bergbautour, denn die flache Landschaft hat eines der dichtesten Radroutennetze Brandenburgs.

Bautzen
Bautzen 1000 Jahre alte Stadt

Bautzen ist eine über 1.000 Jahre alte Stadt in der Oberlausitz. 17 Türme, Basteien und die fast auf der gesamten Länge erhaltene Stadtmauer prägen ihr mittelalterliches Flair. Mit der „Alten Wasserkunst“, einem geradezu genialen Pumpwerk, besitzt die Stadt an der Spree ein weithin bekanntes Wahrzeichen. Etwas Besonderes ist auch der Dom St. Petri. In Ostdeutschlands einziger Simultankirche teilen sich Katholiken und Protestanten Chorraum und Langhaus für ihre Andachten seit 1542. Vom Brauchtum der Sorben erzählen das Deutsch-Sorbische Volkstheater, einziges zweisprachiges Theater Deutschlands, und die vielen Osterbräuche wie das kunstvolle Verzieren der Ostereier.

Görlitz
Görlitz Panorama

Görlitz gilt als einzigartiges Baudenkmal. Die historische Altstadt offenbart rund 4.000 Baudenkmäler: Gründerzeit- und Jugendstilfassaden, Hallenhäuser der mittelalterlichen Tuchmachergilde, einen flüsternden Torbogen, begehbare Wehranlagen, das einzige erhaltene Großkaufhaus früher deutscher Warenhausarchitektur, spätestens seit dem Film „The Grand Budapest Hotel“ ein Begriff. Weil Görlitz viele Hollywood-Regisseure als ideale Drehkulisse entdeckt haben, wird sie Stadt auch „Görliwood“ genannt. Führungen bringen Interessierte an die Drehorte.

Mit dem „Heiligen Grab“ verfügt Görlitz über eine originalgetreue Nachbildung der heiligen Stätten in Jerusalem. Die Sonnenorgel im Dom St. Peter und Paul ist genial. Und wer schlesische Küche probieren möchte, kehrt in eines der Traditionslokale ein.

Fürst-Pückler-Park
Bad Muskau Fürst-Pückler-Park

Nördlich von Görlitz durchfließt die Neiße einen der wohl schönsten Landschaftsparks auf dem Kontinent – den Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau, seit 2004 UNESCO Welterbe. Sein Schöpfer, der berühmte Landschaftsarchitekt, Standesherr und Reiseschriftsteller Hermann Fürst von Pückler-Muskau, ließ sich von der idyllischen Tallandschaft inspirieren und schuf hier zwischen 1815 und 1845 ein Gartenreich beachtlichen Ausmaßes. Als größter im englischen Stil gehaltener Landschaftspark Zentraleuropas lässt sich das Areal per Fuß, Kutsche, Fahrrad oder Boot erkunden.

Zittauer Gebirge
Panorama Oberlausitz im Herbst

Wen es mehr zum Klettern, Wandern oder Wintersport zieht, ist im Zittauer Gebirge richtig: Bis 792 Meter hoch erstrecken sich die Berge an der deutsch-tschechischen Grenze. Es gibt ein dichtes Wegenetz mit vielen Aussichtspunkten auf beiden Seiten der Grenze. Tief verwurzelt in der Lausitz sind die Sorben. Seit dem 6. Jahrhundert lebt der Volksstamm in der Region mit wechselvoller Geschichte. Bis heute leben sehr viele Sorben traditionelles Brauchtum und Kultur.